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Unsere Ziele

Die nördlichen Regionen und Las Segovias
Dieses Gebiet ist sehr bergig und hat große Waldflächen und Naturschutzgebiete. Das Klima ist eines der kühlsten des Landes.

Die touristisch interessantesten Departements sind Matagalpa, Jinotega, Estelí, Madriz und Nueva Segovia. Hier finden Sie Flüsse, Berge, Kaffee- und Tabakplantagen, Steinmalereien, ökologische Fincas, schwarze Keramik, Volkskultur und Legenden.

Diese Orte waren Zeugen der Kämpfe des nicaraguanischen Volkes, von Sandino bis zum krieg gegen die Konterrevolution in den Achtzigern. Heute jedoch herrscht Frieden und Sicherheit in dieser Region, die sich jeden Tag mehr einen Platz als touristisches Ziel schafft.

Matagalpa
Diese Stadt, auch genannt “Die Perle des Nordens”, liegt in einer schönen, von Bergen umgebenen Landschaft.

Sie hat eine wertvolle Kathedrale, ein Kaffeemuseum und ein Museum im Geburtshaus von Carlos Fonseca, sandinistischer Führer und Held.

Die interessantesten Ziele in der Umgebung sind das Naturschutzgebiet Cerro Musún, Cerro Apante, El Arenal und Selva Negra, eine Finca mit einem der bekanntesten Hotels der Gegend, auf der ein hochwertiger, organisch angebauter Kaffee produziert wird; sowie die Fincas La Ponderosa und Esperanza Verde, die im Jahr 2004 den von der Zeitschrift Smithsonian verliehenen internationalen Preis für Ökotourismus in der Kategorie „Auf Tourismus ausgerichteter Umweltschutz und Innovation“ erhielt.

Weitere sehenswürdige Orte sind Ciudad Darío, Wiege des Dichters Rubén Darío, mit einem Museumshaus und das Dorf Chagüitillo mit indigenen Steinmalereien und Statuen.

Jinotega
Aufgrund seines kühlen Klimas und des Nebels, der sie manchmal einhüllt, wurde Jinotega „Stadt der Nebel“ getauft. In der Vergangenheit gehörte sie zu Matagalpa, wurde 1891 jedoch unabhängig.

Das Departement liegt ebenfalls in bergigem Gebiet, mit den von Nebelwäldern bedeckten Gipfeln des Yalí und Kilambé; den Tälern Pantasma, Bocay und Apanás, in einen künstlichen See verwandelt, der einen Großteil der hydroelektrischen Energie im Land produziert; dem Naturschutzgebiet Macizo de Peñas Blancas, das teilweise zu Matagalpa gehört; und einem Teil von Bosawás, dem größten Naturschutzgebiet in Nicaragua.

Ein weiterer sehenswürdiger Ort ist San Rafael del Norte, mit einer hübschen Kirche, deren Innenraum von einem kostbaren Gemälde geschmückt wird, und dem zum nationalen Kulturerbe erklärte Museum des Generals Augusto C. Sandino, das in dem Haus von Blanca Arauz, der Telegraphistin am Ort, die zur Ehefrau Sandinos wurde, untergebracht ist,.

Sie können auch das Naturschutzgebiet El Jaguar besuchen, in dem Wandervögel und im Lande lebende Vögel beobachtet werden können. Hier gibt es viele Faultiere, guardatinajas (Agouti Paca, meerschweinchenähnliche Nagetierart) und cusucos (Gürteltiere).


Estelí

Diese Gegend ist 150 Kilometer von der Haupstadt Managua entfernt und für ihren Tabak und ihre Zigarrenherstellung bekannt.

Hier wurden wertvolle archäologische und paläontologische Funde gemacht: Steinmalereien an einem Ort namens Las Pintadas, sowie 20 bis 30 Jahre alte Fossilien in Pueblo Nuevo, seltene Spuren des prähistorischen Tierlebens in Nicaragua.

In der Stadt können Sie die Zigarrenfabriken oder das den gefallenen Kämpfern der Sandinistischen Revolution gewidmete Museum besichtigen.

In der Gegend um Estelí bieten sich mehrere Orte an, um die Natur zu genießen, z.B. der Wasserfall El Salto de la Estanzuela, die Naturschutzgebiete Miraflor und El Tisey, die Berge Tomabú und La Mocuana und der ökologischer Park Cantagallo.

Um den Tourismus in der Region zu fördern, wurde ein Ferienresort namens Estelimar gegründet, mit Hotels, Restaurants, Schwimmbädern und Grünflächen.

In San Juan de Limay werden die berühmten und hochgeschätzten Skulpturen aus „Marmolina“ (marmorähnlicher Stein) hergestellt.

Madriz
Die Hauptstadt dieses Departements ist Somoto, 15 km von der Grenze zu Honduras entfernt. Dieser Ort ist für seine „rosquillas“, ein unter Nicaraguanern sehr beliebtes Maisgebäck, berühmt, die als die besten des Landes gelten.

Aus dieser Gegend stammen auch die bekannten Liedermacher-Brüder Carlos und Luis Enrique Mejía Godoy; sie besingen in vielen ihrer Lieder Bräuche und Persönlichkeiten der Stadt.

Eine typische kunsthandwerkliche Tätigkeit ist die Herstellung von Teppichen aus der Henequenagave, einer in dieser Region sehr verbreiteten Pflanze.

Lohnenswert ist ein Besuch in der Kirche am zentralen Platz. Ihr Bau wurde im Jahr 1661 begonnen und sie gilt als eine der ältesten Nicaraguas.

Die Schlucht von Somoto wurde erst vor kurzem als touristische Attraktion entdeckt und verspricht aufgrund ihrer atemberaubenden Schönheit eines der beliebtesten Ziele des Landes zu werden.

Weitere sehenswürdige Orte sind der Balcón von Cusmapa, der Wasserfall El Chorro in San Juan am Coco-Fluss, der Berg Pataste und die pittoresken Dörfer Palacagüina und Yalagüina.

Nueva Segovia
Ocotal ist die Hauptstadt dieses Departements, das eines der ersten von den Spaniern kolonisierten Gebiete war.

So besitzt es eine der ältesten Städte des Landes, Ciudad Antigua, gegründet im Jahr 1543.

Weitere interessante Orte voller natürlicher Sehenswürdigkeiten sind Jalapa, El Jícaro, Quilalí, Dipilto und Mozonte.

Die Berge von Nueva Segovia wurden durch den historischen Kampf Augusto C. Sandinos bekannt, der sein Heer vom Berg El Chipote in Quilalí aus befehligte. Hier fanden mehrere Gefechte statt, z.B. in El Jícaro (heute Ciudad Sandino).
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